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Fokus auf Trends: Das Forenprogramm

Nächste LASER World of PHOTONICS in München vom 27.–30. April 2023

Bitte beachten Sie: Die Informationen auf dieser Seite werden demnächst aktualisiert.

Auf der LASER World of PHOTONICS 2022 boten vier Foren ein spannendes und anwendungsorientiertes Vortragsprogramm zu den aktuellen Einsatzgebieten von Laser und Photonik:

  • Forum Lasers and Optics (Halle B4)
  • Forum Biophotonics, Medical Applications, Optical Metrology and Imaging (Halle B5)
  • Forum Laser Materials Processing (Halle A5)
  • Neu: Forum World of QUANTUM (Halle A4)

Das Vortragsprogramm bestand aus folgenden Formaten:

Application Panels
Bei den Application Panels handelte es sich um eine Serie von anwendungsorientierten Vorträgen zu einem aktuellen Thema mit dem Ziel, durch verschiedene Vorträge und Referenten alle Facetten zu beleuchten. Ein Application Panel erstreckte sich über rund 2 Stunden. Im Anschluss standen alle Referenten für bilaterale Gespräche zur Verfügung. Um die Zusammenstellung des Programms und Auswahl der Referenten kümmerten sich für jedes Application Panel Chairs bzw. Experten, die das Panel auch moderieren.

Vorträge von Ausstellern
In 20minütigen Vorträgen stellten Aussteller der LASER World of PHOTONICS ihre neuesten Produkte, Systeme und Dienstleistungen vor.

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Weitere Highlights
Daneben fanden weitere Programm-Highlights wie die Eröffnung der LASER World of PHOTONICS zusammen mit der neuen World of QUANTUM, Diskussionsrunden und Award-Verleihungen auf den Foren statt.

Der Besuch der Foren war in den Tickets für die Messe enthalten und kostenfrei.

Die Application Panels im Überblick

Lasers and Optics
Laser Materials Processing
Biophotonics, Medical Applications, Optical Metrology and Imaging

Laser and Optics – Halle B4.Stand B4.143

CW- und Langpuls-Laser (Mittwoch, 27.04.2022, 10:00 – 12:20)
Chairs:

  • Klaus Kleine, Coherent LaserSystems GmbH & Co. KG
  • Hans-Dieter Hoffmann, Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT
  • Prof. Andreas Tünnermann, Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF

Abstract:

Obwohl Laser mit kontinuierlicher oder gepulster Emission mit Pulsdauer bis in den Nanosekundenbereich etablierte Werkzeuge in Industrie und Wissenschaft sind, gab es in den vergangenen Jahren wesentliche Weiterentwicklungen für höchst interessante Anwendungen.

Beispiele sind die erstmalige Detektion von Gravitationswellen - zu der ultra schmalbandige und rauscharme CW Laser entscheidend beigetragen haben - sowie die Fertigung der neuesten Generation Computerchips, für deren Herstellung gepulste CO2 Laser mit Multi 10 kW Ausgangsleistung eine Schlüsselrolle spielen. Zu nennen sind auch Festkörperlaser Multi 100 W oder sogar kW Leistung mit Emission im grünen und ultravioletten Spektralbereich, die in der Elektrotechnik und Elektronik eingesetzt werden.

Ultrakurzpulslaser und Strahlführungssysteme (Mittwoch, 27.04.2022, 14:40 – 17:00)
Chairs:

  • Dr. Thomas Rettich, TRUMPF GmbH + Co. KG
  • Hans-Dieter Hoffmann, Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT
  • Prof. Andreas Tünnermann, Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF

Abstract:

Laserquellen für ultrakurze Pulse ermöglichen die Verbesserung etablierter und die Realisierung neuartiger Anwendungen. Bei der Entwicklung von zuverlässigen und hoch effizienten Femto- und Pikosekundenlasern wurden erhebliche Fortschritte erzielt. Neue Laserkonzepte ermöglichen Multi-Kilowatt Ausgangsleistung bei Pulsdauern im Femtosekunden Bereich. Neue Strahlquellen bieten Emissionswellenlängen im grünen und ultravioletten Spektralbereich.

Dieses Application Panel präsentiert einen Überblick über die neuesten Fortschritte von Ultrakurzpulsstrahlquellen sowie den aktuellen Stand von Lasersystemen für den industriellen Einsatz. Die Vorträge werden von ausgewählten Rednern internationaler Marktführer gehalten.

Hochleistungsdiodenlaser: besser, bunter, leistungsstärker! (Donnerstag, 28.04.2022, 14:40 – 17:00)
Chairs:

  • Dr. Martin Traub, Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT
  • Dr. Jörg Neukum, Coherent Mainz (Dilas Diodenlaser GmbH)

Abstract:

Hochleistungs-Diodenlaser (HLDL) besitzen ein extrem breites Anwendungsspektrum, das von der Medizin- und Messtechnik über Pumpapplikationen bis hin zur Materialbearbeitung reicht. Größere Ausgangsleistung und Strahldichte sowie optimierte Produktionstechnik erweitern stetig die Anwendungsfelder. Im Vergleich zu anderen Laserstrahlquellen bieten HLDL besten Wirkungsgrad, kompakte Bauform, hohe Zuverlässigkeit sowie niedrige Kosten. Dank innovativer HLDL-Systeme, die im blauen Spektralbereich emittieren, werden neue Applikationen wie z.B. das Schweißen von Kupfer adressiert, die bislang von Festkörperlasern dominiert wurden. Neben Kantenemittern werden auch vertikale Emitter (VCSEL) und deren Anwendungen vorgestellt. Die Vorträge ausgewählter Referenten von internationalen Marktführern im Bereich der HLDL decken sowohl Strahlquellen als auch vielfältige Applikationen ab.

Laser Materials Processing Halle A5.Stand A5.160

Keine Elektromobilität ohne Laser – Laserbasierte Fertigung für Batterien und Brennstoffzellen (Dienstag, 26.04.2022, 14:40 – 17:00)
Chairs:

  • Dr.-Ing. Alexander Olowinsky, Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT
  • Dr.-Ing. Hans-Joachim Krauß, Bayerisches Laserzentrum GmbH (BLZ)
  • Dr. Günter Ambrosy, TRUMPF Laser und Systemtechnik GmbH

Abstract:

Smart Mobility: Batterien und Brennstoffzellen sind die Kernkomponenten für alternative Antriebe und Energiespeichersysteme. Laser sind aus der Fertigung bereits heute nicht mehr wegzudenken: Strukturieren und Schneiden von Elektroden, Kontaktierung von Batteriezellen oder Schweißen von Bipolarplatten.

Neue Prozesse und neue Strahlquellen finden hier ihren Einsatz. Dabei spielen neben der Steigerung der Prozessgeschwindigkeiten und Reproduzierbarkeit auch die Einbindung in digitale Prozessketten eine wichtige Rolle bei der Umsetzung in industrielle Fertigungssysteme. Dieses Panel gibt einen Einblick in die wichtigen Laserstrahlbearbeitungsprozesse und zeigt spannende, industriell relevante Umsetzungen in der Praxis.

Macht KI die laserbasierte Fertigung smart? (Mittwoch, 27.04.2022, 10:00 – 12:20)
Chairs:

  • Peter Abels, Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT
  • Prof. Michael Schmidt, Bayerisches Laserzentrum Gemeinnützige Forschungsgesellschaft mbH (BLZ)

Abstract:

Laser-basierte Fertigungsverfahren gewinnen kontinuierlich an Bedeutung. Ihre Vorteile in Hinblick auf Prozessgeschwindigkeit, Kontaktfreiheit und Digitalisierbarkeit sind ideal in einer fortschrittlichen Produktion. In diesem Umfeld ist ein wachsender Einfluss von Verfahren des maschinellen Lernens (ML) und der künstlichen Intelligenz (KI) zu beobachten. Während diese Mittel in den Bereichen Marketing und Logistik bereits zum Stand der Technik gehören, gibt es in der Fertigung sowohl erste Erfolgsgeschichten wie auch Probleme und Bedenken bei der Anwendung auf kritische Prozesse.

In der Session berichten industrielle Anwender über Eintrittsbarrieren, Mittel und Erfolge bei der Nutzung neuer Verfahren im Kontext laser-basierter Fertigungsverfahren. In Hinblick auf aktuelle Entwicklungen im diesem technologisch herausfordernden Bereich berichten Industrie und Wissenschaft gemeinsam über aktuelle Problemstellungen und Lösungsansätze für Probleme wie „digitales Rauschen“ und „deterministische Intelligenz“.

Fertigung von Mikro-Strukturen mit gepulsten Lasern (Mittwoch, 27.04.2022, 14:40 – 17:00)
Chairs:

  • Dr. Dirk Müller, Coherent
  • Dr. Ulf Quentin, TRUMPF GmbH + Co. KG

Abstract:

Mikro-Strukturen sind allgegenwärtig in unserer Umgebung. Sie schaffen einen Mehrwert in Geräten auf so unterschiedlichen Märkten wie der Mikroelektronik, der Medizin und der Luft- und Raumfahrt. Dieses Application Panel konzentriert sich auf Fertigungstechniken zur Herstellung von Mikrostrukturen in einer Größenordnung und in Materialien, die mit konventionellen Methoden nur schwer oder mit hohem Kostenaufwand zu erzeugen sind.

Dabei wird der kostengünstige Aspekt dieser Mikrostrukturierungsprozesse hervorgehoben. Niedrigste Kosten bedeuten, den richtigen Laser zu verwenden, wobei der kürzeste Puls nicht immer die beste Lösung darstellt. Die Präsentationen umfassen Beispiele mit Lasern, die in der Pulsdauer von Femtosekunden, Pikosekunden bis hin zu Nanosekunden reichen.

Effiziente Laser-Materialbearbeitung durch Modellierung und Simulation (Donnerstag, 28.04.2022, 10:00 – 12:20)
Chairs:

  • Dr. Jens Schüttler, Coherent
  • Prof. Wolfgang Schulz, Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Abstract:

Simulationstools und -Methoden haben heute einen Stand erreicht, der auch für komplexe Materialbearbeitungsprozesse relevante Voraussagen über deren Verhalten erlaubt. Entscheidend für den erfolgreichen Einsatz sind die richtige Wahl der zugrundeliegenden Modelle, die Einbeziehung experimenteller Kenntnisse und die Reduktion der numerischen Komplexität auf ein handhabbares Maß.

Die Vorträge dieses Application Panels sollen Ihnen an Hand ausgewählter Beispiele zeigen, wie heute mit Hilfe der Simulation Laser-Materialbearbeitungsprozesse zielgerichtet entwickelt werden, um deren Effizienz und Qualität zu steigern.

Additive Manufacturing – Neues aus dem 3D Druck metallischer Bauteile! (Donnerstag, 28.04.2022, 14:40 – 17:00)
Chairs:

  • Dr. Wilhelm Meiners, TRUMPF GmbH + Co. KG
  • Tim Lantzsch, Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Abstract:

folgt in Kürze

Biophotonics, Medical Applications, Optical Metrology and Imaging Halle B5.Stand B5.149

Biophotonik mit DL trifft Pathologie, Point of Care und Labormedizin / DGLM & LGT (Dienstag, 26.04.2022, 11:40 – 14:00)
Chairs:

  • Prof. Dr. Ronald Sroka, LIFE-Zentrum, LMU Klinikum, München / DGLM
  • Dr. med. Carsten Philipp, Zentrum Lasermedizin, Evangelische Elisabeth Klinik Krankenhausbetriebs gGmbH, Berlin / DGLM
  • Prof. Jürgen Popp, Leibniz-IPHT // LGT und DGLM

Abstract:

In den vergangenen Jahren hat sich das Thema "Biophotonik in der Medizin“ in vielschichtiger Weise weiterentwickelt. In-vitro-Diagnostik auf Basis biophotonischer Verfahren und Phänomene ist fester Bestandteil in der Pathologie und Laboratoriumsmedizin, wobei auch heute noch kontinuierlich neue Verfahren Einzug halten. Hochinteressante neue In-vivo-Verfahren profitieren von technischen und instrumentellen Weiterentwicklungen, sehen sich aber der Herausforderung gegenüber, dass nationale und internationale Regeln die Translation in die Klinik allgemein erschweren. Point-of-care-Anwendungen stellen in dem Zusammenhang auch für kleinere Firmen eine interessante Möglichkeit für einen Markteinstieg dar. Neue Technologien der Informationsverarbeitung (Künstliche Intelligenz, Deep Learning) stehen ebenfalls in einem Spannungsfeld, zwischen ungeahnten neuen Möglichkeiten auf Basis sehr großer Datenmengen einerseits und Fragen des Datenschutzes sowie der medizinischen Verantwortung andererseits. Referenten aus Medizin, Forschung und Industrie berichten über neue technologische Möglichkeiten, Randbedingungen sowie Vermarktungsmöglichkeiten im Bereich der Medizin.

Smarte Laserlösungen für biohybride Organe (Dienstag, 26.04.2022, 14:40 – 17:00)
Chairs:

  • Prof. Jürgen Stampfl, TU Wien – Institute of Materials Science and Technology
  • Dr. Nadine Nottrodt, Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Abstract:

Die Entwicklung leistungsfähiger, preisgünstiger und kompakter Laserquellen ermöglicht den mannigfaltigen Einsatz solcher Lichtquellen in der Biofabrikation. Zellen reagieren auf topographische, mechanische und biochemische Eigenschaften der Umgebung. Methoden wie Multiphotonenlithographie, Laser Induced Forward Transfer (LIFT) und orthogonale Photochemie ermöglichen die Herstellung von dreidimensional strukturierten Zellumgebungen, die sowohl in Bezug auf mechanische Merkmale wie Steifigkeit und Viskosität als auch in Hinblick auf funktionelle (biochemischen) Eigenschaften auf einer Größenskala, die den Abmessungen biologischer Zellen entspricht, definiert sind.

Im Rahmen des Anwendungs-Panels werden u.a. aktuelle Ansätze zu 3D und 4D-Zellkulturen diskutiert, welche unter Verwendung der oben beschriebenen Methoden die Herstellung von Organen bzw. ihre Vorstufen (Organoide, Sphäroide, Gewebe) ermöglichen. Im Fokus des Panels stehen dabei hybride Systeme, in denen Laserbearbeitung neue Konzepte zur besseren Anbindung zwischen biologischen und technischen Systemen bietet.

Biophotonische Technologien für Point-of-Care-Tests von Infektionskrankheiten: Erreger, Antibiotikaresistenz und Immunantwort / LGT & DGLM (Mittwoch, 27.04.2022, 10:00 – 12:20)
Chairs:

  • Prof. Jürgen, Popp, Leibniz-IPHT // JenaPhotonics®
  • Dr. Oliver Valet, MIBIC GmbH & Co KG
  • Dr. Jörg Weber, Biophotonics Diagnostics GmbH

Abstract:

Die aktuelle Pandemie führt uns nachdrücklich vor Augen, dass der Bedarf an schneller und zuverlässiger Diagnostik von Infektionserreger wie Viren und Bakterien enorm hoch ist. Gleiches gilt für die massive Zunahme antimikrobieller Resistenzen. Die Diagnostik von Infektionskrankheiten insbesondere mit photonischen Methoden ist sowohl ein hochinnovatives Forschungsgebiet als auch ein schnell wachsender Markt.

Wissenschaftliche Erkenntnisse müssen schnell in Produkte umgesetzt werden. Das erfordert eine frühzeitige, enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Disziplinen und der Industrie. Dieses Panel wird dementsprechend Endnutzer mit Forschern und Technologieentwicklern der Biophotonik zusammenbringen und beginnt deshalb mit dem Vortrag eines Klinikers, um die medizinischen Erfordernisse darzustellen. Referenten aus Forschung und Industrie werden die medizinischen Anforderungen in technologische Bedarfe übersetzen und Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette präsentieren.

SPECTARIS: Photonics for MedTec (Mittwoch, 27.04.2022, 15:00 – 17:00)
Organizer:

SPECTARIS – Deutscher Industrieverband für Optik, Photonik, Analysen- und Medizintechnik

Moderation:

Dr. Wenko Süpitz, SPECTARIS

Abstract:

Medical technology is one of the largest and at the same time most multifaceted application fields of the German photonics industry. Almost all photonic technologies such as lasers, optical fibers, LED illumination, imaging systems and optical sensors are used in a wide range of applications in hospitals, by doctors in private practice and in the home. Short presentations of innovative concepts and products for medical technology will give numerous ideas of what is possible with photonics in this field.

Laserlösungen für Biotechnologie in Zeiten von Infektionskrankheiten (Donnerstag, 28.04.2022, 10:00 – 12:20)
Chairs:

  • Dr. Matthias Schulze, Coherent
  • Dr. Victor Matylitsky, High Q Laser GmbH - MKS Instruments, Inc.

Abstract:

In den letzten Jahren haben sich Photoniklösungen zum Innovationstreiber für die Biotechnologie entwickelt. Mit Blick auf Infektionskrankheiten wie beispielsweise die aktuelle Covid-19 Pandemie hilft Photonik bei der Entwicklung erfolgsversprechender Strategien, um aus der Forschung heraus therapeutische Strategien und Impfstoffe zu entwickeln und zu validieren.

Ein herausragendes Beispiel für ein photonisch basiertes Anwendungen ist die Durchflußzytometrie, die Einblick in die Funktion des Immunsystems bei der Abwehr von Infektionen bietet. Eine Schlüsselinnovation hierbei ist die Erhöhung der simultan ermittelten Parameter. Hierzu leistet die Photonik einen Beitrag, in dem sie neue Wellenlängen zur Verfügung stellt. Darüber hinaus beschleunigen Mehrwellenlängen Subsysteme die Entwicklung neuer Instrumente in der Zytometrie.

Ein weiteres Feld in den Lebenswissenschaften ist die Neurowissenschaft. Hier ermöglichen Femtosekundenlaser neue Erkenntnisse bei dem Verständnis neuronaler Funktionen. Bildgebende Verfahren werden erweitert mit neuen Methoden wie der Lichtblattmikroskopie und nutzen Vorteile photonischer Lösungen. Dieses Applikationsveranstaltung stellt die Synergie zwischen Laser und photonischen Lösungen und dem Fortschritt in Anwendungen der Lebenswissensschaften heraus.

Künstliche Intelligenz (KI) und Virtuelle Realität (VR) Anwendungen in der Medizin (Donnerstag, 28.04.2022, 14:40 – 17:00)
Chairs:

  • Dr. Mark Bischoff; Carl Zeiss AG
  • Dr. Ralf Brinkmann, Universität zu Lübeck und Medizinisches Laserzentrum Lübeck GmbH

Abstract:

Künstliche Intelligenz (KI) und virtuelle Realität (VR) breiten sich zunehmend in unterschiedlichsten Anwendungsfeldern aus und sind zum Teil schon in unseren Alltag integriert. Auch in der modernen Medizin werden beide Techniken derzeit in verschiedenen Disziplinen evaluiert um ihr Potential zur Diagnostik und Therapieunterstützung auszuloten.

NEU: World of QUANTUM – Halle A4. Stand A4.200

Quantenkommunikation (Dienstag, 26.04.2022, 14:00 – 17:00)
Chairs:

  • Prof. Andreas Tünnermann, Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF
  • Dr. Christoph Glingener, ADVA Optical Networking SE

Abstract:

Die Quantenkommunikation widmet sich der Übertragung von Quantenzuständen zwischen zwei oder mehreren Punkten. Photonen, also kleinste Mengen an Licht, können hierzu per Faser oder Freistrahl erdgebunden oder per Satellit benutzt werden.

Zu den vielversprechendsten und bereits demonstrierten Anwendungen zählt die Quantum Key Distribution (QKD, Deutsch: „Quantenschlüsselverteilung). Zusammen mit etablierten kryptografischen Verfahren, und geeignet verbunden mit Post-Quanten-Kryptografie, ermöglicht QKD eine zuverlässig quantensichere Informationsübermittlung. Die entsprechenden Technologien bieten darüber hinaus weitere Perspektiven, von der Vernetzung künftiger Quantencomputern bis hin zur besseren Zeitsynchronisation oder sicherer Datenspeicherung.

Dieses Application Panel verbindet eine Einführung in die Quantenkommunikation mit anwendungsnahen Beiträgen aus Forschung und Industrie.

Quantum Technologies: Politik (Mittwoch, 27.04.2022, 10:00 – 11:40)
Chairs:

  • Dr. Tatjana Wilk, Munich Center for Quantum Science and Technology
  • Dr. Mira Wolf-Bauwens, PhD Researcher, Quantum Technology Group, IBM Zurich

Abstract:

Podiumsdiskussion zum Thema Steuerungspolitik Quantencomputing - wo stehen wir in Europa?
Zwingt uns der Quantenpush uns auf lokale Entwicklung und gegen europäische Integration zu positionieren?

Quantencomputing und Quantensimulation (Mittwoch, 27.04.2022, 11:40 – 15:40)
Chairs:

  • Dr. Sebastian Luber, Infineon
  • Dr. Bernd Jungbluth, Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT
  • Dr. Jürgen Stuhler, TOPTICA Photonics AG

Abstract:

Quantencomputer verheißen einen Paradigmenwechsel in der Datenverarbeitung und versprechen exponentielle Leistungsvorteile gegenüber klassischen Computern. Das Ausnutzen quantenmechanischer Eigenschaften ermöglicht einen neuartigen Zugang zu spezifischen, bisher kaum lösbaren Fragestellungen.

Insbesondere in Bereichen, in denen klassische Rechner an ihre Grenzen stoßen, können Quantencomputer einen unschätzbaren Vorteil bieten. Bereits heute sind sie in der Lage, für spezielle - bislang rein akademische - Rechenaufgaben einen Geschwindigkeitsvorteil zu demonstrieren. Auch wenn diese Systeme für einen weitergehenden Einsatz noch nicht geeignet sind, wird für die Zukunft ein Quantenvorteil auch in praktischen Anwendungen erwartet, etwa zur Energieeinsparung durch die Identifikation von effizienteren Katalysatoren oder für robustere Lieferketten durch leistungsfähigere Simulation.

Quantencomputer können mit einer Vielzahl von technologischen Ansätzen realisiert werden, von Atomen und Ionen über Diamanten und Halbleiter bis hin zu Supraleitern und Photonen. Im Panel geben ausgewählte Experten aus Industrie und Forschung einen Einblick in den aktuellen Stand der Entwicklung und das große Potenzial in der Anwendung.

Optische Quantentechnologie: Sensing und Imaging (Donnerstag, 28.04.2022, 10:00 – 13:00)
Chairs:

  • Dr. Wilhelm Kaenders, TOPTICA Photonics AG
  • Dr. Frank Kühnemann, Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM

Abstract:

Die Quantensensorik und die Quanten-Bildgebung nutzen gezielt präparierte Quantenzustände in Atomen und Festkörpern oder quantenmechanische Eigenschaften von Photonen um neuartige Messkonzepte zu entwickeln und so Messverfahren mit höherer Nachweisempfindlichkeit, Präzision oder deutlich reduzierter Komplexität zu realisieren.

Quantensensoren der neuen Generation versprechen nicht nur Mehrwerte für bestehende Sensorik-Applikationen, sondern die Erschließung ganz neuer disruptiver Anwendungsfelder. Optische und Mikrowellen-Methoden für die Präparation und das Auslesen der Quantenzustände spielen dabei eine herausragende Rolle. Photonen werden so zu wichtigen Enablern der neuen Quantentechnologien. Bekannte Beispiele für den fortgeschrittenen Entwicklungsstand sind optische Atomuhren sowie atomare Magnetfeld- und Beschleunigungssensoren.

Die Session verbindet Einblicke in die Forschung mit konkreten Beiträgen von Unternehmen zu Cutting-edge-Entwicklungen von Quanten-Sensoren.

Schlüsseltechnologien für Quantenlösungen (Donnerstag, 28.04.2022, 13:20 – 17:00)
Chairs:

  • Dr. Jürgen Stuhler, TOPTICA Photonics AG
  • Dr. Ronald Holzwarth, Menlo Systems
  • Florian Elsen, Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Abstract:

Quantentechnologische Experimente und Anwendungen stellen höchste Anforderungen an teils neuartige, robuste und auf die jeweilige Anwendung optimierte klassische Technologien. Diese Schlüsseltechnologien ermöglichen das Präparieren, Kontrollieren sowie Auslesen komplexer Quantensysteme und sind zentraler Baustein bei der Errichtung eines Quanten-Ökosystems.

Zu den Schlüsseltechnologien zählen unter anderem eine Vielzahl optischer Technologien wie z.B. Laser, Photonenquellen, optische (Mess-)systeme oder photonische integrierte Schaltkreise. Neben diesen sind elektronische Komponenten (Detektoren, Zeiterfassungseinheiten, Modulatoren), Kryotechnik und die Herstellung maßgeschneiderter Komponenten essenziell für die zukünftige Umsetzung quantentechnologischer Anwendungen.

Die Session bietet einen Überblick über neueste Entwicklungen im Bereich der Schlüsseltechnologien für Quantenlösungen.

Quantum Technologien: Ausbildung & Karriere (Freitag, 29.04.2022, 10:00 – 12:00)
Chairs:

  • Dr. Tatjana Wilk, Munich Center for Quantum Science and Technology
  • Dr. Fabio Scafirimuto, PhD Researcher, Quantum Technology Group, IBM Zurich

Abstract:

Die Quantentechnologiebranche wächst und bereits heute gibt es nicht genügend Quantenexperten um den steigenden Bedarf der Industrie zu decken. Gleichzeitig wird das Anforderungsprofil der Quantenexperten breiter. Neben einem grundlegenden Verständnis der Quanteneffekte sind auch Kenntnisse in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik unerlässlich um erfolgreich neue Produkte zu entwickeln. Maßgeschneiderte Studiengänge sind ein Weg um die Zahl der qualifizierten Nachwuchskräfte zu erhöhen, an Universitäten weltweit sind Pilotprogramme gestartet. Eine weitere effektive Maßnahme sind gezielte Weiterbildungsprogramme für Fach- und Führungskräfte, bei denen Quantenkompetenz in unterschiedlichen Tiefen vermittelt wird. Um Vorbehalte der breiten Bevölkerung vor dieser neuen Technologie abzubauen bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen, sollte umfassende Öffentlichkeitsarbeit das Wachstum der Branche begleiten. Idealerweise beginnen diese Maßnahmen bereits in der Schule.

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